BMV-Förderaufrufe 2026 für Ladeinfrastruktur schwere Nutzfahrzeuge

Wir machen Ihren Antrag und Ihren Flottenbetrieb wettbewerbsfähig.

Drei Förderaufrufe öffnen sich 2026. Mit der richtigen Strategie vermeiden Sie typischen Stolperfallen, senken Sie Ihre Investitionskosten pro kW und sichern den effizienten Betrieb der geförderten Infrastruktur ab Tag 1.

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Alle BMV-Aufrufe 2026 mit Fristen

Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur - für KMU

Frist: 5. Juni bis 30. September 2026

Verfahren: Entscheidung nach Antragseingang

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Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur - für Unternehmen

Frist: 26. Mai bis 7. Juli 2026

Verfahren: Wettbewerb nach Förderintensität pro kW

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Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur wie bspw. Lade-Hubs

Frist: 26. Mai bis 7. Juli 2026

Verfahren: für Hubs und öffentliche Standorte

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Welcher Förderaufruf passt zu Ihnen?

Aufruf A

Nur für KMU

Sind sie antragsbereit und haben bereits alles in Ihrer Planung der Ladeinfrastruktur bedacht? Mit unserem Kalkulator rechnen Sie Ihren Förderbedarf und IIhren Eigenanteil durch: Standorte, Ladepunkte, Anschlussleistung in einer Berechnung. Sie sehen, wie sich die operativen Kosten Ihrer Ladeinfrastruktur entwickeln: Strom, Lastspitzen, Verfügbarkeit. Vermeiden Sie typische Planungsfehler, die später zu Kostentreibern werden.


Übersicht Antrag A
Aufruf A ist die Förderung der nicht öffentlichen, Ladeinfrastruktur speziell für KMU.

  • Antragsfrist: 5. Juni bis 30. September 2026
  • Verfahren: first come, first served
  • Max. Fördersumme: bis 1 Mio. Euro pro Antrag (AGVO) bzw. 300.000 Euro (de-minimis)
  • Mindestladeleistung: 50 kW pro Ladepunkt (DC)
  • Förderintensität: 500 Euro pro kW (Festsatz, Festbetragsfinanzierung)

Aufruf B

Für Unternehmen

Wer eine Bewilligung erreichen möchte muss in Effizienz denken: Wir zeigen Ihen, wie sie Ihre Förderintensität pro kW senken können und typische Fehler bei der Laeinfrastrukturplanung vermeiden. In unserem kompakten On-Demand-Webinar lernen Sie, wie sie schrittweise Ihre Chancen  zur Bewilligung Ihres Antrags steigern und Ihre Depot langfrstig wettbewerbsfähig aufstellen. 

Übersicht Antrag B
Aufruf B ist geeignet für Großlogistiker und Industrieflotten mit schweren Nutzfahrzeugen.

  • Antragsfrist: 26. Mai bis 7. Juli 2026
  • Verfahren: Wettbewerb nach Förderintensität (Festbetragsfinanzierung)
  • Max. Fördersumme: bis 5 Mio. Euro pro Antrag
  • Mindestladeleistung: 50 kW pro Ladepunkt (DC)
  • Förderintensität: 500 Euro pro kW (Festsatz, Festbetragsfinanzierung)

Aufruf C

Öffentliche Ladeinfrastruktur

Sie betreiben oder planen einen öffentlichen Ladehub, eine Rastanlage oder einen Umschlagpunkt. Die Förderung gewichtet Förderintensität, AFIR-Standorte und das Durchleitungsmodell.

  • Antragsfrist: 26. Mai bis 7. Juli 2026

  • Verfahren: Wettbewerb mit Förderintensität (70%), AFIR (20%), Durchleitung (10%)
  • Max. Fördersumme: bis 5 Mio. Euro pro Antrag
  • Mindestladeleistung: 100 kW pro Ladepunkt
  • Förderintensität: bis 500 Euro pro kW

Ladeinfrastruktur für Logisitkflotten und E-Lkws

Drei Hebel, mit denen Ihr Antrag stark wird und Ihr E-Flottenbetrieb wirtschaftlich bleibt

Höhere Förderquote durch niedrigere Investkosten pro kW

Wer ohne Lastmanagement plant, dimensioniert auf maximale Gleichzeitigkeit. Das treibt Anschlussleistung und Investkosten. Mit elephi rechnen Sie tour- und fahrzeugspezifisch. Die benötigte Netzkapazität sinkt um bis zu 70 Prozent. Die 500 Euro pro kW Förderung decken damit eine deutlich höhere Quote Ihrer Investkosten ab.

weniger Energiekosten aus dem Live-Betrieb

Die Förderung deckt Hardware. Strom und Lastspitzen nicht. elephi ist förderfähig und nutzt dynamische Tarife, PV-Erzeugung und Speicher aktiv und realisiert reduzierte Netzentgelte nach §14a EnWG automatisch. Bei flaschenpost, Wasgau und GLS sind 35 Prozent niedrigere Energiekosten dokumentiert.

Flottenverfügbarkeit erhöhen

Die geförderte Anlage muss in 24 Monaten umgesetzt sein und ab Tag 1 funktionieren. Lass sie elephi mit fördern und es plant im Einsatz  jedes Fahrzeug nach seinem Touren- und Abfahrtbedarf, automatisch, ohne manuelle Eingriffe. Kein Fahrzeug steht still, weil es nicht geladen ist.

Unser Beitrag zu Ihrem Förderantrag

Ein erfolgreicher Förderantrag entsteht im Zusammenspiel mehrerer Spezialisten. elephi liefert den Software-Hebel, der Ihren Antrag wettbewerbsfähig macht. Für Hardware und formale Antragsstellung vermitteln wir passende Partner aus unserem Netzwerk.

Wo Spezialisten aus unserem Netzwerk übernehmen:

✓  Formale Antragsstellung und Förderberatung durch erfahrene Förderberatungsunternehmen

✓  Lieferung der Hardware (Ladepunkte, Trafostation, Speicher) durch zertifizierte Hardware-Partner

  Bauliche Umsetzung und Installation durch lokale Errichter

  Bewilligungsentscheidung durch den Projektträger Jülich

Wo wir den Hebel ansetzen

✓  Software-Plattform elephi für Lade- und Lastmanagement

✓  Technische Begründung für niedrigere Euro pro kW im Antrag

✓   Strategisches Sparring zur Antragsstruktur

   Vermittlung passender Hardware-Partner und Förderberater aus unserem Netzwerk

Erstgespräch buchen

In vier Schritten zu Ihrem starken Förderantrag

01

Bedarf & Standort klären

Fahrzeuganzahl, Ladefenster, vorhandene Netzanschlussleistung und Standortgegebenheiten werden erfasst. Damit steht das Fundament für jede weitere Entscheidung.

03

Wirtschaftlichkeit mit elephi rechnen

Hier kommt der Hebel: elephi senkt durch Lastmanagement, Spitzenkappung und intelligente Ladesteuerung Netzanschlusskosten, Netzentgelte und Energiekosten. Aus „förderfähig" wird „wirtschaftlich", inklusive belastbarem Wirtschaftlichkeitsnachweis für den Antrag.

02

Auslegung & Förderpfad wählen

Ladeleistungen, Anzahl der Ladepunkte und Ausbaustufen werden so dimensioniert, dass sie zum passenden Aufruf passen. Ergebnis: ein technisches Konzept, das förderfähig und betrieblich tragfähig ist.

04

Antrag aufsetzen & einreichen

Technisches Konzept, Kostenplan und Wirtschaftlichkeitsnachweis werden zum Antrag zusammengeführt. Ein smartes EMS  wie elephi ist dabei nicht nur Kostenposition, sondern das Argument, das den Antrag wirtschaftlich plausibel macht.


Häufige Fragen

Welche Förderung gibt es für Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge?

Das Förderprogramm unterstützt den Aufbau von Ladeinfrastruktur für schwere batterieelektrische Nutzfahrzeuge. Es gibt drei Förderaufrufe: Aufruf A für KMU, Aufruf B für Unternehmen und kommunale Unternehmen sowie Aufruf C für Schnellladestandorte entlang des AFIR-Netzes. Die Aufrufe unterscheiden sich bei Zielgruppe, Verfahren, Förderhöhe und Standortanforderungen.

Was ist der Unterschied zwischen Aufruf A, B und C?

Aufruf A richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen und läuft nach dem Windhundprinzip. Aufruf B ist für alle Unternehmen und auch kommunale Unternehmen geöffnet. Aufruf C richtet sich an Unternehmen, aber nicht an kommunale Unternehmen, und betrifft Standorte entlang des AFIR-Netzes. Aufruf A kann mit C kombiniert werden, aber nicht mit B. Aufruf B kann ebenfalls mit C kombiniert werden.

Welcher Förderaufruf passt zu unserem Unternehmen?

Das hängt vor allem von Unternehmensgröße, Rechtsform, Standort, geplanter Ladeinfrastruktur und Nutzung ab. Für KMU kann Aufruf A interessant sein. Größere Unternehmen oder kommunale Unternehmen sollten Aufruf B prüfen. Für öffentlich zugängliche Schnellladestandorte entlang relevanter Verkehrskorridore kann Aufruf C infrage kommen. IO-Dynamics unterstützt dabei, die passende Förderlogik für Ihr Vorhaben einzuordnen.

Können wir Förderung beantragen, wenn noch keine E-Lkw vorhanden sind?

Ja. Die Förderung bezieht sich auf die Ladeinfrastruktur, nicht auf bereits vorhandene Fahrzeuge. Ein E-Lkw muss zum Zeitpunkt der Antragstellung also noch nicht im Fuhrpark sein. Entscheidend ist, dass die Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge ausgelegt ist und innerhalb des Bewilligungszeitraums umgesetzt wird.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Antragsberechtigt ist grundsätzlich die Stelle, die die Ladeinfrastruktur kauft und Eigentümerin der Anlage wird. Je nach Förderaufruf können das unterschiedliche Unternehmen oder Organisationen sein. Auch Betreiber- und Vermietermodelle können möglich sein, wenn klar ist, wer Eigentümer der Ladeinfrastruktur ist und die Zweckbindungsfrist einhält.

Können mehrere Standorte in einem Antrag gebündelt werden?

Ja. Wenn ein Unternehmen an mehreren Betriebsstätten Ladeinfrastruktur errichten möchte, kann dies in einem Antrag zusammengefasst werden. Es muss also nicht für jeden Standort ein eigener Antrag gestellt werden. Wichtig ist, dass die Standorte, Ladepunkte und technischen Anforderungen im Antrag sauber dargestellt werden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderaufrufe arbeiten mit einer Festbetragsfinanzierung. Pro geförderter Kilowatt-Ladeleistung gibt es einen festen Zuschuss von bis zu 500 Euro netto. Bei Aufruf A ist der Betrag fix. Bei Aufruf B und C spielt die gewählte Förderintensität eine wichtige Rolle im wettbewerblichen Verfahren. Deshalb sollte die Ladeleistung nicht nur möglichst hoch, sondern vor allem sinnvoll, wirtschaftlich und realistisch geplant werden.

Was bedeutet Festbetragsfinanzierung?

Festbetragsfinanzierung bedeutet: Die Förderung wird nicht anhand einzelner Angebote berechnet, sondern über die förderfähige Ladeleistung. Die geplante Ladeleistung ist also ein zentraler Faktor für die Fördersumme. Gleichzeitig entscheidet die passende Dimensionierung darüber, wie hoch Ihre tatsächlichen Investitionskosten und Ihr Eigenanteil ausfallen.

Was ist der wichtigste Hebel, um den Eigenanteil zu senken?

Der größte Hebel liegt in der passenden Dimensionierung Ihrer Ladeinfrastruktur. Intelligentes Lastmanagement reduziert den benötigten Netzanschluss, senkt Investitionskosten und Eigenanteil – ohne den Betrieb Ihrer E-Flotte einzuschränken. So entsteht ein Antrag, der nicht nur förderfähig, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Sind Netzanschluss, Lastmanagement, Energiemanagement und Batteriespeicher förderfähig?

Ja, wenn sie für den Betrieb der Ladeinfrastruktur technisch notwendig sind. Neben der Ladeinfrastruktur selbst können auch Trafostation, Netzanschluss, Lade-, Last- und Energiemanagementsysteme sowie Batteriespeicher Teil des förderfähigen Gesamtkonzepts sein. Entscheidend ist, dass die Komponenten sinnvoll zum Betrieb der Ladeinfrastruktur beitragen.

Wir haben noch keinen passenden Netzanschluss am Depot. Können wir trotzdem starten?

Ja. Das Netzanschlussbegehren beim Netzbetreiber kann parallel zum Förderprozess laufen. Laut NOW-Webinar reicht es aus, wenn das Netzanschlussbegehren eingereicht wurde. Eine verbindliche Zusage des Netzbetreibers muss zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht vorliegen.

Kann ein Batteriespeicher helfen, wenn der Netzanschluss nicht ausreicht?

Ja. Ein Batteriespeicher kann helfen, einen begrenzten Netzanschluss auszugleichen, Lastspitzen abzufedern oder PV-Strom besser zu nutzen. Entscheidend ist, dass mit dem gewählten technischen Konzept der zuverlässige Betrieb der Ladeinfrastruktur sichergestellt werden kann.

Was bedeutet vorzeitiger Vorhabenbeginn?

Ein vorzeitiger Vorhabenbeginn liegt vor, wenn vor der Bewilligung ein Liefer- oder Leistungsvertrag abgeschlossen oder eine Bestellung für die Ladeinfrastruktur ausgelöst wird. In diesem Fall kann die Förderung vollständig entfallen. Planung und Vorbereitung sind möglich, verbindliche Beauftragungen sollten aber erst nach dem Zuwendungsbescheid erfolgen.

Wie unterstützt IO-Dynamics bei der Förderung?

IO-Dynamics betrachtet Ladeinfrastruktur nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Flotte, Netzanschluss, Energieversorgung, Ladezeiten, Lastmanagement, Batteriespeicher und Betrieb. So entsteht ein realistisch dimensioniertes Konzept, das Investitionskosten senken, Netzanschlussrisiken reduzieren und die Förderfähigkeit Ihres Vorhabens besser begründen kann.

Garantieren Sie die Bewilligung der Förderung?

Nein. Eine Bewilligung kann niemand garantieren. Über den Antrag entscheidet ausschließlich der Projektträger Jülich. IO-Dynamics unterstützt dabei, Ihr Vorhaben technisch, wirtschaftlich und betrieblich so stark wie möglich aufzustellen.

Was kostet das Erstgespräch?

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. In 30 Minuten prüfen wir gemeinsam, welcher Förderaufruf zu Ihrem Vorhaben passt, welche Ladeinfrastruktur sinnvoll ist und wie Netzanschluss, Lastmanagement, Energiemanagement, Speicher und Förderfähigkeit zusammenspielen.

Erhöhen Sie Ihre Förderchancen mit IO-Dynamics

Im 30-minütigen Sparringcall klären wir gemeinsam, wie Ihr Depot mit elephi antragsfähig wird, kostenlos und unverbindlich.

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Datenschutzerklärung
Stand Mai 2026: Die Detailbedingungen der drei Förderaufrufe werden vom Projektträger Jülich (PtJ) veröffentlicht und können sich noch ändern. IO-Dynamics ist Software-Anbieter und Sparringpartner. Wir sind kein Förderberater und kein Antragsschreiber. Über die Bewilligung entscheidet ausschließlich der PtJ.
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